Krinas größter Erfolg

40 Jahre mussten vergehen, bevor es den Krinaern endlich gelang, den Gesamtpokal 3 x hintereinander zu gewinnen. Jedesmal beim 3. Mal kam ihnen eine andere Gemeinde zuvor. Aber diesmal hat es nun endlich geklappt. Einer wäre bei er Siegerehrung zu gern dabei gewesen, der Sportfreund Dieter Schiebel, der über Jahrzehnte für so manchen Erfolg der Krinaer sorgte. Leider hat der frühe Tod ihm dies verwehrt. Als Dank und zum Gedenken möchten die Krinaer ihm nun diesen Sieg widmen. Auch die Punktzahl von 55,5 bei einer Disziplin weniger, denn Darts musste diesmal ausfallen, da der Automat streikte, kann sich sehen lassen. Dass Darts ausfallen musste, war natürlich für die Beteiligten schade, tat aber dem Gesamtablauf des 40. Bereichssportfestes keinen Abbruch, denn die Schkönaer hatten sich, was die Organisation und die Ausgestaltung unserer Jubiläumsveranstaltung anbetrifft, sehr viel einfallen lassen. Zum 1. Mal gelang es, dank der intensiven Bemühungen des Sportfreundes Wolf-Dieter Heinke zahlreiche Sponsoren dafür zu gewinnen. Außerdem hat er sich sowohl mit der Geschichte des Bereichssportfestes vertraut gemacht und einige ausgewählte Erinnerungsstücke zur Ausstellung gebracht, als auch Unmögliches möglich gemacht. Er konnte am Sonntagmorgen zwei ehemalige DDR-Leistungssportler vorstellen, die sich den ganzen Tag über in das sportliche Geschehen einschalteten. Es waren der Handballer Lothar Döring und der 110m-Hürdenspezialist Thomas Munkelt, die viele DDR-, Europa-, Welt- und Olympiasiege errangen. Während der Leichtathlet sich als Starter betätigte, ließ es sich der Handballer nicht nehmen, das Fußballendspiel zu leiten. Außerdem gelang es ihm, den Vorsitzenden des KSB vom Kreis Anhalt-Bitterfeld, den Sportfreund Konietzko nach Schköna zu bringen, der bis dahin nicht wusste, dass es in seinem Kreis eine solche sportliche Tradition gibt. Was uns in diesem Jahr auch sehr geholfen hat und in den nächsten Jahren weiter helfen wird, ist die Tatsache, dass unser Bereissportfest jetzt auch im Internet unter www.bereichssportfest.de zu finden ist. Dafür danken wir besonders dem Sportfreund Thomas Wannenmacher aus Gossa. Dass den Krinaern ein so hoher Sieg gelang, lag sicher auch an der geringen Teilnahme der Gröberner Sportler, die im vergangenen Jahr doch für den einen oder anderen Sieg gesorgt haben. Auch die Schkönaer konnten trotz Heimvorteil und kämpferischem Einsatz die Krinaer nicht bezwingen. Die derzeitige Leistungsstärke der Gossaer reicht nicht aus, um in den Zweikampf einzugreifen. Zum Punktestand:

  1. Krina 55,5 Punkte (8 Pokale)
  2. Schköna 51 Punkte   (7 Pokale)
  3. Gossa   44,5 Punkte (2 Pokale)
  4. Gröbern 12 Punkte

Auch für unsere Kinder war gesorgt. Ich denke dabei an die Hüpfburg und die Einbeziehung der Grundschüler in unser sportliches Geschehen, wobei wir den Wünschen vieler Eltern entsprochen haben. Leider fanden unsere Bemühungen nur wenig Resonanz, so dass wir diese Angebote sicher wieder aus unserem Programm streichen werden. Positiv dabei sei anzumerken, dass die Schkönaer Sportlehrerin, Frau Schulze, ihre Schüler stets für die Umkehrstaffel begleitete und gut vorbereitet an en Start schickte, wobei sie diesmal endlich mit dem Sieg belohnt wurde. Zum Glück hat uns auch das Wetter, trotz kleiner Regenschauer, nicht im Stich gelassen und für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Dafür möchten wir uns bei der Fa. Böttcher bedanken. Weiterhin gilt unser Dank allen Sponsoren, die uns finanziell unterstützt haben, sowie der Landgaststätte Schlaitz für die kostenlose Bereitstellung der Kegelbahn, den Burgkemnitzern für die Nutzung ihrer Turnhalle und dem Krinaer Schützenverein, bei denen wir unsere Wettkämpfe im Schießen durchführen konnten. Auch für die tontechnische Unterstützung durch die 2 Gräfenhainicher Sportfreunde danken wir. Für das 41. Bereichssportfest wird es, bedingt durch das Ausscheiden der beiden Sportfreunde Reinhold und Knaust, die 40 Jahre maßgeblich für das Gelingen dieser Veranstaltung Verantwortung getragen haben, sicher einige Veränderungen geben, die dann im Internet zu finden sind, bzw. Anfang 2010, wenn die Vorbereitungen beginnen, bekannt gemacht werden. Ich hoffe ganz stark auf die Fortführung dieses einmaligen zur Tradition gewordenen sportlichen Vergleichs zwischen den 4 Gemeinden.


H. Knaust